Project Description

MAY THE MUSE

Montag 06.06.| 16:45 h

Die Sängerin und Songwriterin Désirée Dorothy Mishoe verarbeitet in ihren Songs die Suche nach Balance und innerer Ausgeglichenheit im Treiben der Großstadt. Sie arbeitete schon mit Musikern wie Chefket, Robot Koch und auch Parra For Cuva und aktuell an ihrem ersten Longplayer.

Inspiriert von ihrem Hang zur Natur und der Suche nach Balance und innerer Ausgeglichenheit im Treiben der Großstadt, ist die in Berlin lebende Sängerin und Songwriterin May The Muse momentan dabei, die Arbeit an ihrem Debütalbum abzuschließen: Ein Longplayer, der überraschend reif klingt für einen Erstling – weil sie bewusst nichts überstürzt hat.

Für ihre „intense creativity“ (Clash) und „bewitching vocals“ (The Line Of Best Fit) gefeiert, ist May The Muse über Umwege in der Gesangskabine gelandet. Sie habe zwar schon immer gesungen und ihr Talent bereits früh entdeckt, doch es gab auch Rückschläge: „Ja, einmal wurde ich tatsächlich aus einem Chor rausgeworfen, weil meine Stimme nicht ‘reingepasst’ hat“, erzählt sie und lacht. Die unterschiedlichen Facetten und Nuancen ihrer Stimme habe sie eigentlich erst entdeckt, als sie schon über 20 war.

„Ich bin in einer Kaserne zur Welt gekommen, in Bad Nauheim. Mein Dad war ein GI“, berichtet die Musikerin weiter, deren Mutter Deutsche mit dänischen Wurzeln ist, während ihr afro-amerikanischer Vater nicht nur die US-Army bald verlassen sollte, sondern auch seine Familie: „Getrennt haben sich meine Eltern, als ich eins war. Mit fünf sind wir dann nach Belgien gezogen, in den deutsch-französischsprachigen Teil“, so May, in deren Ausweis der Name Désirée Dorothy Mishoe steht. „Man könnte also sagen, dass ich so gut wie überall hingehöre – überall und nirgendwo.“

Zurück in Deutschland, zog sie von Köln schließlich nach Berlin, als sie im Jahr 2018 ihren ersten Publishing-Deal unterschrieben hatte. Seither war sie unter anderem mit Chefket, Robot Koch und Parra For Cuva im Studio. Die mit ihrem alten Producer-Freund Matthew Kent aufgenommene EP „When Mercury Fades“ bescherte ihr zuletzt viel Kritikerlob (u.a. The Line Of Best Fit, Berliner Zeitung, Radio Eins, Musikexpress…) sowie eine Einladung für eine gefeierte A COLORS SHOW Anfang 2021.

Gleichermaßen von Downtempo/Pop-Klassikern à la Sade, Morcheeba und Zero 7 wie von überraschend druckvollen 90s-Gitarren inspiriert, steuert May The Muse jetzt auf ihr erstes Album-Statement zu.

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