Endlich ist es soweit. Das THEATRON Pfingstfestival 2026 rückt näher.

26 Jahre THEATRON Pfingstfestival

Von Samstag 23.5.2026 bis Montag 25.5.2026 veranstaltet das Jugendkulturwerk München das beliebte THEATRON Pfingstfestival. Umsonst&Draußen!  Das diesjährige Programm wurde von Christian Kiesler und Mira Mann kuratiert. Die Produktion obliegt Jörg Mücke mit seinem Team von moskitoevent. 

Programmatisch bleibt sich das Festival nach all den Jahren treu, eine sehr bunte Mischung aus Subkultur und Newcomern quer durch alle Disziplinen der Popkultur. Künstler*Innnen mit starken Aussagen und spannenden musikalischen Positionen. Auch die Münchner Szene ist wieder mit spannenden Vertreter*innen Teil des Festival-Lineups. 

Wir freuen uns darauf, mit Euch die OpenAir Saison im Münchner Olympiapark 2026 zu eröffnen. 

Am Samstag starten wir um 17:00 Uhr. 

Wir freuen uns darauf mit euch die OpenAir Saison im Münchner Olympiapark 2026 zu eröffnen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu den Bands und die Downloads der Press-Kits.

Samstag 23.05.

STRESSHOTEL MUTTI | 17:00 Uhr

Stachelig abgestumpft und stilistisch schwer einzuordnen. In die Richtung von alternativem Punk oder Rock. Auf jeden Fall mit dickem Wumms. Melodische Gitarre, ein rollender Bass und ein aggressives Schlagzeug unter Gesang und Gebrüll: Wow! Textlich teils politisches Meinung geigen, teils totale Stümperei. Vier Schreihälse haben Böcke auf Tänzer*innen im Stresshotel Mutti!

POWER PLUSH | 18:15 Uhr

Auf einer Bandfarm im Jahre 2019 gezüchtet, ist die Zukunft Power Plush’s von der Saat an dem Rock ‘n’ Roll vorbestimmt. Obgleich die Band erst über Umwege zu ihrem Schicksal gelangt, scheint sie nun dort angekommen, wo sie hingehört: bei der Gitarrenmusik der 90er-Jahre. Verzerrt, fetzig, frech.
Wer sie einmal live erlebt hat, weiß: Hier wird nicht nur Musik gemacht, hier wird feministische Club- und Rapgeschichte (weiter) geschrieben.

VANDALISBIN | 19:30 Uhr

Wenn man VANDALISBIN auf Festivals und shows live erlebt, ist klar:
Da steht jemand, der auf der Bühne nicht spielt, sondern brennt. Mit einer Stimme, die unweigerlich an Rio Reiser erinnert, an Chappell Roan und Faber. Hier wird nichts abgekühlt. Hier wird geliebt, gelitten und durchs Mikrophon geheult, bis auch die letzte Reihe Gänsehaut hat.
Wie schnell VANDALISBIN jetzt auf immer mehr Line-Ups auftaucht – von kleinen Queer-Open-Airs bis hin zu namenhaften Festivalbühnen – ist kein Zufall, sondern Konsequenz. Weil sie zeigt, dass Pop nicht glatt sein muss, um schön zu sein. Dass Verletzlichkeit kein Stilmittel, sondern Widerstand sein kann. Und dass es Stimmen gibt, die man nicht nur hört, sondern spürt!

6EURONEUNZIG | 21:00 Uhr

Mit schnellen Beats, Wortspielen mit der magischen 69, Texten, die für den ein oder anderen Macho einen Schlag ins Gesicht bedeuten und einer Attitüde, der BadBitch auf die Stirn geschrieben steht.
6euroneunzig, das klingt so als würden Blümchen, Ikkimel und SXTN in einem besetzten Haus in der Rigaer zusammen Musik machen.
Selbstironische Lyrics, unschuldige Melodien und ein dicker Mittelfinger an alle Faschos dieser Welt.
„Die Message darf nie fehlen, aber noch viel wichtiger ist, dass wir Spaß haben.“
Heiße Hooks und böse Bässe, die perfekte Kombi für eine wirklich gute Zeit!

Sonntag 24.05.

FLIEGENDE HAIE | 17:00 Uhr

Scharf geschliffener Electro Pop mit Message, bissig und ballernd ; dazu eine liebevolle Show, positiv ely weird, sexy und theatralisch: Wer ein Haie-Konzert besucht, findet sich in einem Raubfisch -Tornado wieder, der zu Herzrasen führt – vor Freude und Adrenalin.

DINO BRANDÃO | 18:15 Uhr

Dino Brandão ist ein Schweizer Sänger, Musiker und Songwriter. Er ist Sänger und Gitarrist der Schweizer Band Frank Powers. Seit dem Jahr 2020 ist Dino Brandão auch als Solo-Künstler unterwegs. Im Dezember 2020 veröffentlichte er mit den Musikern Sophie Hunger und Faber als Brandão Faber Hunger das Album Ich liebe dich. Zudem spielten sie als Supergroup drei Konzerte im Sommer 2020.Dino Brandão ist ein Schweizer Sänger, Musiker und Songwriter. Er ist Sänger und Gitarrist der Schweizer Band Frank Powers. Seit dem Jahr 2020 ist Dino Brandão auch als Solo-Künstler unterwegs. Im Dezember 2020 veröffentlichte er mit den Musikern Sophie Hunger und Faber als Brandão Faber Hunger das Album Ich liebe dich. Zudem spielten sie als Supergroup drei Konzerte im Sommer 2020.

HORIZONTALER GENTRANSFER | 19:30 Uhr

Ursprünglich als ambitioniertes Kunstprojekt an der Stuttgarter Kunstakademie gestartet, entwickelte sich Horizontaler Gentransfer schnell zu einer Sensation: Sechs Künstlerinnen mit Migrationshintergrund vereinen in ihren Songs K-Punk, Spoken-Word-Performance und Art-Pop und schlagen mit pointierten Texten kulturelle Brücken. Oder, wie sie es selbst nennen: Empowerment Karaoke. Ihre Songs handeln vom Koreanischsein in Stuttgart, von Rassismus, Butterbrezeln oder dem österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard.

BANGERFABRIQUE | 21:00 Uhr

Das Hamburger Hip-Hop-Kollektiv bangerfabrique besteht aus den Rapperinnen Emmamaelo, Nebou, Melle, Celia, Schwesta Sehra und Roof. Die Gruppe wird durch eine enge und lang bestehende Freundschaft zusammengehalten. Ein Markenzeichen ihrer Videos und Songs ist, dass keine Männer darin vorkommen. Trotz ihres selbstbewussten Auftretens nehmen sie sich dabei nicht zu ernst, was ihrer Musik einen besonders unterhaltsamen Charakter verleiht.

Montag 25.05.

DIE LEUTE | 17:00 Uhr

DIE LEUTE texten schnell und sind laut. Die Devise: Alltagsfragmente einsammeln und ihnen eine gesellschaftliche Meta-Eben entlocken.
“ Wenn eine oder einer von uns belustigt, wütend oder traurig ist, erzählen wir uns das.
Und manchmal landet das in einer gemeinsamen Notizenapp, wo wir dann schnell gemeinsam einen Song darüber schreiben. László findet Melodien dazu und komponiert die Musik – fertig ist der Song.“
Im Sommer 2026 veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Schöne Scheiße“ bei Problembär Records.

FRUCHTIGER BEIGESCHMACK | 18:15 Uhr

Der Fruchtiger Beigeschmack ist eine deutschsprachige Indie-Jazz-Band aus München.
Ihre Musik verbindet Indie-Songwriting mit jazzigen Einflüssen und legt einen besonderen Fokus auf deutschsprachige Texte, die persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und politischen Themen verbinden.
Live erweitert sich das Trio regelmäßig, neben der festen Besetzung stehen häufig Piano, Bass, Trompete und Saxophon mit auf der Bühne. Im letzten Jahr hat die Band zahlreiche Konzerte gespielt und die Bühne als zentralen Ort ihres musikalischen Ausdrucks entdeckt.

Mit der Single „ich hör‘ mich nicht“, welche am 13.03.2026 erschien, zeigt Fruchtiger Beigeschmack ihren Sound in einer neuen Klarheit. In dem Song wird das Leben in der Stadt verarbeitet. Lärm, Chaos und Anonymität überdecken die dunklen Gedanken der Protagonistin. So „hört“ sich die Protagonistin selbst nicht und gerät in einen Zustand der Apathie.

TEER | 19:30 Uhr

Zwischen den verzerrten Frequenzen von Digital-Post-Punk und dem unbändigen Tempo von Nu-Techno erhebt sich ein Sound, der nach Veränderung schreit. TEER brechen und verbinden. Ihre harten technoiden Beats treffen auf wummernde Drums, treibende Synthesizer und atmosphärische Verzerrungen. Die Vocals tauchen als geflüsterte Fragmente oder verzerrte Schreie aus der Dunkelheit auf, mal schneidend, mal wie ein ferner, kaum greifbarer Hall. Zusammen formen sie ein Klangbild, das bedrängt und gleichzeitig mitreißt.

EsRAP | 21:00 Uhr

EsRAP haben sich durch ihre Veröffentlichungen und Konzerte in den letzten Jahren zu einem Role-Model österreichischer widerständiger Pop-Kunst mit migrantischen Hintergrund entwickelt und genießen dementsprechend mediale Aufmerksamkeit.

EsRAP beschäftigen sich in ihren gemischt deutsch/türkischen Texten mit Fragen der Identität, dem Fremdsein im eigenen Land als Kinder der dritten Generation, die am eigenen Leib erfahrene Notwendigkeit des Aufbegehrens, Rap als Widerstand und auch dem Frausein in der männerdominierten Hip Hop Welt. Im Gegensatz zur üblichen Rollenaufteilung in dieser steuert Esra die harten und schnellen Reime bei, während ihr Bruder Enes mit seiner feinfühligen Stimme die melodischeren Vokalparts übernimmt. Musikalisch finden EsRAP Inspiration im türkisch- orientalischen Genre Arabeske, das sie gerne mit modernen Beats verbinden.